Fixkostenzuschuss-Hotline: 01 890 78 00 11

Beihilfen
zur Unterstützung der
österreichischen Wirtschaft

Die Bundesregierung stellt einen Hilfs-Fonds in Höhe von 15 Milliarden Euro in Form des Fixkostenzuschusses I, des Fixkostenzuschusses 800.000 und des Verlustersatzes für ungedeckte Fixkosten bis EUR 3 Millionen zur Verfügung.

Fixkostenzuschuss und Verlustersatz

Mit dem Fixkostenzuschuss I und dem Fixkostenzuschuss 800.000 können Unternehmen je nach Umsatzeinbruch ihre Fixkosten anteilig decken. Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten bis EUR 3 Millionen stellt eine Verlustabdeckung für Betriebe ab einem Umsatzminus von 30 Prozent dar.

Details zum FKZ I und FKZ 800.000 und Verlustersatz finden Sie nachfolgend und in den jeweiligen FAQs und Richtlinien.

 

Welche Beihilfe wollen Sie beantragen?

Zum FKZ I
  • Umsatzausfälle von mindestens 40%
  • Die Fixkosten müssen im Zeitraum zwischen dem 16. März 2020 und längstens bis zum 15. September 2020 entstanden sein.
  • Für bis zu drei zusammenhängende Betrachtungszeiträume
  • Der Fixkostenzuschuss ist pro Unternehmen begrenzt mit bis zu 75% der Fixkosten gestaffelt nach Umsatzeinbußen.
  • Auszahlung erfolgt in 3 Tranchen die separat beantragt werden müssen
Zum FKZ 800.000
  • Umsatzausfälle von mindestens 30%
  • Die Fixkosten müssen im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021 entstanden sein.
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen, oder jeweils zwei zusammenhängende Blöcke
  • zusätzliche Fixkostenpositionen (z.B. AfA)
  • Der Fixkostenzuschuss richtet sich nach dem prozentualen Umsatzausfall (z.B. Umsatzausfall 50% ➔ FKZ 800.000 von 50% der Fixkosten)
  • Option für einen pauschalen Fixkostenzuschuss von 30% des Umsatzausfalles (für Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als EUR 120.000 im letztveranlagten Jahr)
  • Auszahlung erfolgt in 2 Tranchen die separat beantragt werden müssen
Zum Verlustersatz
  • Umsatzausfälle von mindestens 30%
  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021 entstanden sein.
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen. (Ausgenommen ist allenfalls eine Lücke im Nov/Dez durch Beantragung eines Lockdown-Umsatzersatzes)
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70% der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90% der Bemessungsgrundlage.
  • Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 3 Millionen begrenzt.
  • Die Auszahlung erfolgt in 2 Tranchen, die separat beantragt werden.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.

Wichtig: Um eine geordnete Abwicklung sicherzustellen, muss ein Lockdown-Umsatzersatz zeitlich immer vor dem Fixkostenzuschuss 800.000 bzw. Verlustersatz beantragt werden.