Fixkostenzuschuss-Hotline: 01 890 78 00 11

Beihilfen
zur Unterstützung der
österreichischen Wirtschaft

Die Bundesregierung stellt einen Hilfs-Fonds in Höhe von 15 Milliarden Euro in Form des Fixkostenzuschusses I, des Fixkostenzuschusses 800.000, des Verlustersatzes und des Ausfallsbonus zur Verfügung.

Fixkostenzuschuss, Verlustersatz und Ausfallsbonus

Mit dem Fixkostenzuschuss I und dem Fixkostenzuschuss 800.000 können Unternehmen je nach Umsatzeinbruch ihre Fixkosten anteilig decken. Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten bis EUR 10 Millionen stellt eine Verlustabdeckung für Betriebe ab einem Umsatzminus von 30 Prozent dar. Der Ausfallsbonus ist eine Liquiditätshilfe bis zu 60.000 Euro pro Monat für jedes Unternehmen, das durch die Ausbreitung von COVID-19 mehr als 40 Prozent Umsatzausfall im Vergleich mit dem jeweiligen Monatsumsatz aus 2019 hat – auch wenn es im Lockdown nicht geschlossen war.

Mit 16. August 2021 wurden sowohl der Verlustersatz als auch der Ausfallsbonus verlängert (Ausfallsbonus II). Anspruchsberechtig sind Unternehmen, die Umsatzausfälle von mindestens 50 Prozent haben.

Details zum FKZ I, FKZ 800.000, Verlustersatz und Ausfallsbonus finden Sie nachfolgend und in den jeweiligen FAQs und Richtlinien.

Welche Beihilfe wollen Sie beantragen?

Zum FKZ I
  • Die Antragsfrist für den Fixkostenzuschuss I ist mit 31. August 2021 abgelaufen.
  • Umsatzausfälle von mindestens 40 Prozent.
  • Die Fixkosten müssen im Zeitraum zwischen dem 16. März 2020 und längstens bis zum 15. September 2020 entstanden sein.
  • Für bis zu drei zusammenhängende Betrachtungszeiträume
  • Der Fixkostenzuschuss ist pro Unternehmen begrenzt mit bis zu 75 Prozent der Fixkosten gestaffelt nach Umsatzeinbußen.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 3 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
Zum FKZ 800.000
  • Anträge können spätestens bis  31. Dezember 2021 eingebracht werden.
  • Umsatzausfälle von mindestens 30 Prozent.
  • Die Fixkosten müssen im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021 entstanden sein.
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen, oder jeweils zwei zusammenhängende Blöcke
  • zusätzliche Fixkostenpositionen (z.B. AfA)
  • Der Fixkostenzuschuss richtet sich nach dem prozentualen Umsatzausfall (z.B. Umsatzausfall 50 Prozent ➔ FKZ 800.000 von 50 Prozent der Fixkosten)
  • Option für einen pauschalen Fixkostenzuschuss von 30 Prozent des Umsatzausfalles (für Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als EUR 120.000 im letztveranlagten Jahr)
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
Zum Verlustersatz
  • Anträge können spätestens bis  31. Dezember 2021 eingebracht werden.
  • Umsatzausfälle von mindestens 30 Prozent.
  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021 entstanden sein.
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen. (Ausgenommen ist allenfalls eine Lücke im Nov/Dez durch Beantragung eines Lockdown-Umsatzersatzes)
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70 Prozent der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 10 Millionen begrenzt.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.
Zum Ausfallsbonus
  • Die Antragsfrist für den Ausfallsbonus ist am 15. September 2021 abgelaufen. Zur weiteren Unterstützung der Wirtschaft wurde der Ausfallsbonus für Unternehmen mit sehr hohem Umsatzausfall erweitert (Ausfallsbonus II).
  • Monatliche Beantragung von Kalendermonaten im Zeitraum vom November 2020 – Juni 2021 möglich.
  • Umsatzausfälle von mindestens 40 Prozent im herangezogenen Kalendermonat
  • Differenz zwischen dem Umsatz des Betrachtungszeitraumes und dem Umsatz des Vergleichszeitraumes (Kalendermonat aus dem Zeitraum März 2019 bis Februar 2020); davon
  • 15 Prozent des Umsatzausfalls als Bonus und optional 15 Prozent des Umsatzausfalls als Vorschuss für den FKZ 800.000
  • Der Ausfallsbonus ist mit EUR 60.000 pro Monat begrenzt (davon EUR 30.000 Vorschuss FKZ 800.000 und 30.000 Bonus)
Zum Verlustersatz verlängert
  • Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten bis zu EUR 10 Millionen wurde um sechs Monate unter leichter Anpassung der Anspruchskriterien verlängert.
  • Anträge können spätestens bis 30. Juni 2022 eingebracht werden.
  • Voraussetzung sind Umsatzausfälle von mindestens 50 Prozent.
  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen 1. Juli 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sein.
  • Für bis zu sechs Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen.
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70 Prozent der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 10 Millionen begrenzt.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.
Zum Ausfallsbonus II
  • Es ist eine Beantragung von Kalendermonaten im Zeitraum von Juli 2021 – September 2021 möglich.
  • Beantragbar ab dem 16. des auf den Betrachtungszeitraum folgenden Kalendermonats bis zum 15. des auf den Betrachtungszeitraum viertfolgenden Kalendermonats:

Ausfallsbonus Juli 2021: 16.8.2021 – 15.11.2021
Ausfallsbonus August 2021: 16.9.2021 – 15.12.2021

Ausfallsbonus September 2021: 16.10.2021 – 15.01.2022

  • Umsatzausfälle von mindestens 50 Prozent im herangezogenen Kalendermonat.
  • Die Höhe des Ausfallsbonus II ergibt sich aus dem Umsatzausfall im Betrachtungszeitraum und dem jeweiligen Prozentsatz, der gemäß Branchenkategorisierung (ÖNACE) für die Branche heranzuziehen ist (10 – 40 Prozent).
  • Der Ausfallsbonus II ist mit EUR 80.000 pro Kalendermonat gedeckelt
  • Ausfallsbonus II und Kurzarbeit dürfen maximal den Umsatz des Vergleichszeitraums ergeben.

Wenn Sie bei der Covid19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG) einen Zuschuss beantragt und erhalten haben, dieser Ihnen aufgrund der anzuwendenden Richtlinien jedoch nicht oder nicht in voller erhaltener Höhe zusteht (d.h. Sie sind nicht antragsberechtigt oder es ist eine Korrektur hinsichtlich der Höhe des erhaltenen Zuschusses notwendig), haben Sie die Möglichkeit, den Zuschuss gänzlich oder teilweise zurückzuzahlen. Mit der Korrekturmeldung legen Sie die Rückzahlung an die COFAG offen und erhalten eine Bestätigung der Rückzahlung von der COFAG.