Fixkostenzuschuss-Hotline: 01 890 78 00 11

Fixkostenzuschuss

Zur Unterstützung der österreichischen Wirtschaft stellt die Bundesregierung im Rahmen des Corona Hilfs-Fonds einen Fixkostenzuschuss als weitere Hilfsmaßnahme bereit.

Grundlegende Informationen zum Fixkostenzuschuss

Sie können ab 20. Mai 2020, spätestens aber bis 31. August 2021 online einen Antrag für einen Fixkostenzuschuss einbringen. Anspruchsberechtigt sind alle Unternehmen, die durch die Corona-Krise im Zeitraum zwischen 16. März 2020 und 15. September 2020 Umsatzausfälle von mindestens 40 Prozent haben.

Die Auszahlung des Fixkostenzuschusses kann in drei Tranchen beantragt werden:

  1. Die erste Tranche umfasst höchstens 50% des voraussichtlichen Fixkostenzuschusses und kann ab 20. Mai 2020 beantragt werden
  2. Die zweite Tranche umfasst zusätzlich höchstens 25%, somit insgesamt höchstens 75% des voraussichtlichen Fixkostenzuschusses und kann ab 19. August 2020 beantragt werden.
  3. Die dritte Tranche kann ab 19. November 2020 beantragt werden.

Liegen Daten aus dem Rechnungswesen bereits zum Zeitpunkt der Beantragung der zweiten Tranche (ab 19. August 2020) vor, kann der gesamte Fixkostenzuschuss bereits mit der zweiten Tranche beantragt werden.

Was sind Fixkosten?

  • Geschäftsraummieten und Pacht (wenn der Mietzins in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens steht),
  • betriebliche Versicherungsprämien,
  • Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen, sofern diese nicht an verbundene Unternehmen als Kredite oder Darlehen weitergegeben wurden,
  • der Finanzierungskostenanteil der Leasingraten,
  • Aufwendungen für sonstige vertraglich betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen, die nicht das Personal betreffen,
  • betriebliche Lizenzgebühren,
  • Aufwendungen für Strom / Gas / Telekommunikation,
  • Personalaufwendungen, die ausschließlich für die Bearbeitung von krisenbedingten Stornierungen und Umbuchungen anfallen,
  • ein angemessener Unternehmerlohn und
  • für Unternehmen die einen Fixkostenzuschuss von unter 12.000 Euro beantragen ein angemessener Lohn für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer- oder Bilanzbuchhalterkosten bis max. 500 Euro.

Von den Fixkosten sind Versicherungsleistungen, die diese Fixkosten im Versicherungsfall abdecken, in Abzug zu bringen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um einen Fixkostenzuschuss zu beantragen?

  • Das Unternehmen hat seinen Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich.
  • Das Unternehmen übt eine operative Tätigkeit in Österreich aus, die zu Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Selbständige Arbeit oder Gewerbebetrieb führt.
  • Das Unternehmen erleidet einen durch die Ausbreitung von COVID-19 verursachten Umsatzausfall.
  • Das Unternehmen muss zumutbare Maßnahmen gesetzt haben, um die durch den Fixkostenzuschuss zu deckenden Fixkosten zu reduzieren (Schadensminderungspflicht mittels ex ante Betrachtung).

Wo kann ich den Fixkostenzuschuss beantragen?

Die neu geschaffene COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH, kurz COFAG, entscheidet über eingereichte Anträge nach abgeschlossener Antragsprüfung. Technische Schnittstelle für die Einbringung der Anträge ist ausschließlich das Verfahren FinanzOnline.

 

Mehr Details und Informationen entnehmen Sie bitte dem FAQ-Bereich.

Für generelle Anfragen zum Fixkostenzuschuss wenden Sie sich bitte an unsere Hotline, die auch die Kontaktaufnahme mit Antragstellern zwecks der Nachbearbeitung von Anträgen übernimmt. Diese Hotline wird von der MMM Multi-Media-Marketing Austria GmbH, Promenade 25B/2, A-4020 Linz, betreut. Die MMM Multi-Media-Marketing Austria GmbH unterliegt dabei strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben und hat sich vertraglich dazu verpflichtet, sämtliche personenbezogenen Daten geheim zu halten. Der MMM Multi-Media-Marketing Austria GmbH ist es insbesondere nicht gestattet, personenbezogene Daten zu anderen Zwecken als der Betreuung unserer Hotline zu verwenden.

Ganz allgemein legen wir auf den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr hohen Wert. Genauere Informationen zum Datenschutz im Zusammenhang mit der Beantragung eines Fixkostenzuschusses entnehmen Sie bitte den Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten bei Antragstellung.

FAQ:

Fragen und Antworten zum Fixkostenzuschuss

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    Was ist das Ziel?

    Ein direkter und sofortiger Zuschuss zur Deckung von Fixkosten.

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    Muss der Fixkostenzuschuss zurückgezahlt werden?

    Grundsätzlich nein. Die COFAG ist aber berechtigt, einen Fixkostenzuschuss ganz oder teilweise zurückzufordern, wenn der Förderwerber eine der in Punkt 9.1 der Förderbedingungen festgelegten Pflichten verletzt hat oder der Fixkostenzuschuss aufgrund der Vorgaben des EU-Beihilferechts zurückgefordert werden muss (etwa weil der beim Unternehmen eingetretene Schaden durch den Fixkostenzuschuss überkompensiert wurde).

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    Wie hoch ist der Fixkostenzuschuss?

    Der Fixkostenzuschuss ist gestaffelt und abhängig vom Umsatzausfall des Unternehmens und kann bis zu 75% betragen.

     

    40-60% Umsatzausfall: 25% Ersatzleistung für entstandene Fixkosten

    60-80% Umsatzausfall: 50% Ersatzleistung für entstandene Fixkosten

    80-100% Umsatzausfall: 75% Ersatzleistung für entstandene Fixkosten

     

    Für eine Beantragung muss der Fixkostenzuschuss mindestens 500 Euro betragen.

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    Ab wann kann er beantragt werden?

    Ab 20. Mai 2020.

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    Wie kann überprüft werden, ob der Antrag erfolgreich eingebracht wurde?

    Sobald Sie den Antrag zum Fixkostenzuschuss in FinanzOnline absenden, bekommen Sie darüber auch eine Rückmeldung in FinanzOnline. Sollten Sie diese Rückmeldung übersehen haben, können Sie die Absendung Ihres Antrages über das Menü Admin / Postausgangsbuch überprüfen.

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    Wann erfolgt die erste Auszahlung?

    Ende Mai/Anfang Juni 2020.

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    Für welchen Zeitraum werden Fixkosten ersetzt?

    Für bis zu drei zusammenhängende Monate im Zeitraum 16. März bis 15. September 2020.

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    Was muss ich noch tun?

    Den Antrag von einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter bestätigen lassen. Ausgenommen ist die Beantragung im Zuge der ersten Tranche (bis 18. August 2020), wenn der Gesamtzuschuss die Höhe von 12.000 Euro (im beantragten Zeitraum) nicht übersteigt. In diesem Fall kann der Antrag zur Auszahlung der ersten Tranche auch vom Unternehmer selbst eingebracht und die relevanten Umsatzausfälle und Fixkosten für den Betrachtungszeitraum berechnet werden.

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    Wie lange dauert die Bearbeitung?

    In der Regel rund zehn Werktage, am Anfang etwas länger.

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    Wer kontrolliert etwaigen Missbrauch?

    Die Daten werden nach Einbringung automationsunterstützt durch die Finanzverwaltung plausibilisiert. Zusätzlich sind detailliertere Prüfungen im Zuge des Antragsprozesses durch die Finanzverwaltung (zuständige Finanzämter) ebenso wie Prüfungen durch die Finanzverwaltung (zuständige Finanzämter) nach Auszahlung möglich.

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    Kann ich auch zu einem späteren Zeitpunkt beantragen?

    Ja, der Antrag ist spätestens bis zum 31. August 2021 einzubringen.

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    Kann ich auch alles auf einmal ausbezahlt bekommen?

    Nicht vor dem 19. August 2020. Von 20. Mai 2020 bis 18. August 2020 können 50% beantragt werden. Ab 19. August 2020 können unter den Voraussetzungen wie unter der Frage “Wie erfolgt die Auszahlung?” dargestellt weitere Auszahlungen beantragt werden. Wartet der Antragwerber bis 19. August 2020 und hat er dann bereits alle erforderlichen qualifizierten Daten aus dem Rechnungswesen verfügbar, kann er auch den Gesamtbetrag beantragen. Der Maximalbetrag, der beantragt werden kann (Obergrenze), beträgt EUR 90 Mio.

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    Muss ich den Zuschuss bzw. die Auszahlung immer wieder neu beantragen?

    Um den gesamten Fixkostenzuschuss zu erhalten, müssen neben dem Antrag und das Auszahlungsersuchen für die erste Tranche auch die Auszahlungsansuchen für die zweite (ab 19. August 2020) und die dritte Tranche (ab 19. November 2020) gestellt werden. Sind die erforderlichen qualifizierten Daten aus dem Rechnungswesen schon ab 19. August 2020 verfügbar, kann der Rest des noch nicht ausgezahlten Fixkostenzuschusses auch schon ab 19. August 2020 beantragt werden.

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    Welche Angaben/Daten muss ich für den Zuschuss melden?

    Es müssten die Antragsvoraussetzungen erfüllt sein. Das muss auch bestätigt werden. Schließlich müssen die Umsatzausfälle sowie die Fixkosten im Betrachtungszeitraum angegeben und auf dieser Grundlage die Höhe des beantragen Fixkostenzuschusses berechnet werden.

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    Für welchen Zeitraum gilt der Fixkostenzuschuss?

    Für bis zu max. drei zusammenhängende Betrachtungszeiträume im Zeitraum 16. März 2020 bis 15. September 2020 kann ein Fixkostenzuschuss beantragt werden.

    • Betrachtungszeitraum 1:    16. März 2020 bis 15. April 2020
    • Betrachtungszeitraum 2:    16. April 2020 bis 15. Mai 2020
    • Betrachtungszeitraum 3:    16. Mai 2020 bis 15. Juni 2020
    • Betrachtungszeitraum 4:    16. Juni 2020 bis 15. Juli 2020
    • Betrachtungszeitraum 5:    16. Juli 2020 bis 15. August 2020
    • Betrachtungszeitraum 6:    16. August 2020 bis 15. September 2020
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    Wie kann der Fixkostenzuschuss beantragt werden?

    Über FinanzOnline.

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    Wer kann einen Fixkostenzuschuss beantragen?

    Unternehmen, deren Sitz oder Betriebsstätte in Österreich ist und die eine operative Tätigkeit in Österreich ausüben, die zu Einkünften gemäß
    § 21, 22 oder 23 des Einkommensteuergesetzes 1988 führt. Zusätzlich müssen auch die weiteren Voraussetzungen gemäß Punkt 3.1 der Richtlinie erfüllt sein und das Unternehmen darf nicht gemäß Punkt 3.2 der Richtlinie ausgeschlossen sein.

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    Was sind Fixkosten?

    Grundsätzlich Geschäftsraummieten und Pacht (wenn der Mietzins in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens steht), betriebliche Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen, sofern diese nicht an verbundene Unternehmen als Kredite oder Darlehen weitergegeben wurden, der Finanzierungskostenanteil der Leasingraten, Aufwendungen für sonstige vertraglich betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen, die nicht das Personal betreffen, betriebliche Lizenzgebühren, Aufwendungen für Strom / Gas / Telekommunikation, Personalaufwendungen, die ausschließlich für die Bearbeitung von krisenbedingten Stornierungen und Umbuchungen anfallen, ein angemessener Unternehmerlohn und für Unternehmen die einen Fixkostenzuschuss von unter 12.000 Euro beantragen ein angemessener Lohn für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer- oder Bilanzbuchhalterkosten bis max. 500 Euro.

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    Wann darf ich den Zuschuss für einen Wertverlust für verderbliche und saisonale Waren beantragen?

    Der Wertverlust von verderblichen Waren kann gleich (ab 20. Mai 2020) berücksichtigt werden. Der Wertverlust von saisonalen Waren kann ab 19. August (Auszahlungsansuchen für 2. Tranche) berücksichtigt werden, sofern dieser nachgewiesen werden kann.

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    Werden auch verderbliche/saisonale Waren ersetzt?

    Ja, sofern diese aufgrund der COVID-Krise mind. 50 % des Wertes verlieren.

    Saisonale Ware bezeichnet eine Ware, die im Zuge eines immer wiederkehrenden Zeitabschnitts eines Jahres besonders nachgefragt wird, z.B. Osterware. Verderbliche Ware ist solche, die durch längere Lagerung an Genussfähigkeit verliert.  Es ist gegenüber dem Steuerberater/Wirtschaftsprüfer/Bilanzbuchhalter plausibel darzulegen, dass ein Wertverlust von mindestens 50 % eingetreten ist.

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    Gilt das nur für Frischware? Wie wird die Verderblichkeit nachgewiesen?

    Es ist eine plausible Darlegung gegenüber dem Steuerberater/Wirtschaftsprüfer/ Bilanzbuchhalter, dass ein Wertverlust von mindestens 50% eingetreten ist, darzulegen.

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    Wie erfolgt die Auszahlung?

    Die Auszahlung erfolgt in zwei oder drei Tranchen (so bei der zweiten Tranche der Wertverlust der verderblichen und saisonalen Waren noch nicht feststeht und das Unternehmen keine Saldenliste übermittelt). Die ersten 50% kann ab 20. Mai 2020 beantragt werden. Weitere 25% können ab 19. August 2020 beantragt werden. Der Rest kann ab 19. November 2020 beantragt werden. Unternehmen, die eine Saldenliste übermitteln und wo der Gesamtzuschuss feststeht, können bereits ab 19. August 2020 den Gesamtbetrag beantragen.

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    Gibt es eine Obergrenze für den Fixkostenzuschuss?

    Ja. Der Fixkostenzuschuss ist pro Unternehmen bzw. Konzern mit maximal 90 Mio. Euro beschränkt.

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    Welche Unternehmen bekommen keine Fixkostenzuschüsse?
    • Unternehmen, die eine aggressive Steuerpolitik verfolgen und/oder in einem Niedrigsteuerland ansässig sein. Über das Unternehmen darf auch in den letzten fünf Jahren vor der Antragstellung keine rechtskräftige Finanzstrafe (ausgenommen Finanzordnungswidrigkeiten) oder entsprechende Verbandsgeldbuße aufgrund von Vorsatz verhängt worden sein.

     

    • Unternehmen, die zum 31. Dezember 2019 mehr als 250 Mitarbeiter gemessen in Vollzeitäquivalenten beschäftigt haben und im Betrachtungszeitraum mehr als 3% der Mitarbeiter gekündigt haben, statt das Kurzzeitmodell in Anspruch zu nehmen. Eine Ausnahme von dieser allgemeinen Regelung kann nur auf Antrag gewährt werden. In dem Antrag muss das Unternehmen detailliert darlegen und begründen, warum durch die allgemeine Regelung der Fortbestand des Unternehmens bzw. des Betriebsstandortes in hohem Maß gefährdet ist und es nachteilig für das Unternehmen wäre die Kurzarbeit in Anspruch zu nehmen. Über diesen Antrag entscheiden jeweils ein Vertreter der Wirtschaftskammer Österreich und des Österreichischen Gewerkschaftsbundes im Konsens. Die Entscheidung ist der COFAG umgehend zu übermitteln.

     

    • Unternehmen, die Zahlungen aus dem Non-Profit-Organisationen Unterstützungsfonds beziehen.

     

    • Neu gegründete Unternehmen, die vor dem 16. März 2020 noch keine Umsätze erzielt haben.

     

    • Ausgenommen ist der gesamte Finanz- und Versicherungsbereich (Banken, Kreditinstitute, Versicherungen, Wertpapierfirmen, Wertpapierdienstleistungsunternehmen, Pensionskassen und andere Finanzunternehmen, die prudentiellen Aufsichtsbestimmungen unterliegen). Darüber hinaus ausgenommen sind auch im alleinigen Eigentum (mittelbar oder unmittelbar) von Gebietskörperschaften und sonstigen Einrichtungen öffentlichen Rechts stehende Einrichtungen sowie im mehrheitlichen Eigentum (mittelbar oder unmittelbar) von Gebietskörperschaften und sonstigen Einrichtungen öffentlichen Rechts stehende Einrichtungen die einen Eigendeckungsgrad von weniger als 75% haben.

     

    • Das Unternehmen muss ein gesundes Unternehmen sein.
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    Was ist ein gesundes Unternehmen?
    • Das Unternehmen darf sich am 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten im Sinne des Art. 2 Z 18 der Verordnung (EU) 651/2014 der Kommission vom 17. Juni 2014 (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung) befunden haben, oder

     

    • über das Unternehmen wurde zum Zeitpunkt des Antrags weder ein Insolvenzverfahren eröffnet noch sind die im nationalen Recht vorgesehenen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens auf Antrag seiner Gläubiger erfüllt. In diesem Fall kann ein Fixkostenzuschuss auf Basis der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18.12.2013 (De-minimis Verordnung) gewährt werden. Zusammengerechnet dürfen Beihilfen an Unternehmen oder Unternehmen derselben Unternehmensgruppe De-minimis-Beihilfen in den letzten drei Steuer-jahren bzw. Wirtschaftsjahren in Summe den Betrag von 200.000 Euro nicht überschreiten.
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    Was passiert bei Falschangaben bei Beantragung der Förderung?

    Ein Förderungsmissbrauch zieht strafrechtliche Konsequenzen (auch Haftstrafen) nach sich. Außerdem können Vertragsstrafen, deren Höhe vom beantragten Zuschuss abhängt, verhängt werden und sind zivilrechtliche Schadensersatzklagen gegenüber dem Förderwerber denkbar.

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Detaillierte FAQs stehen Ihnen auch als PDF Download zur Verfügung.

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